10 Jul 2026
Hochgrebe übernimmt rotierenden Vorsitz der GGL und steuert die erste Evaluierung des GlüStV 2021

Christian Hochgrebe hat am 1. Juli 2026 den rotierenden Vorsitz im Verwaltungsrat der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder übernommen und folgt damit auf Sandro Kirchner, während die Behörde sich auf die erste umfassende gesetzliche Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 vorbereitet, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll.
Die GGL koordiniert die Aufsicht über das Glücksspielwesen in Deutschland und setzt den GlüStV 2021 um, der Werberichtlinien, Einzahlungslimits, Verbraucherschutzstandards sowie Maßnahmen zur Förderung des verantwortungsvollen Spielens regelt, wobei die Durchsetzung gegen illegale Anbieter parallel fortgesetzt wird.
Der Wechsel im Verwaltungsrat und seine Hintergründe
Der rotierende Vorsitz wechselt turnusmäßig zwischen den Bundesländern, und Hochgrebe übernimmt diese Funktion zu einem Zeitpunkt, an dem die Behörde umfangreiche Vorbereitungen für die anstehende Bewertung des Vertrags trifft, die Bereiche wie Werbebeschränkungen, Einzahlungshöchstgrenzen, Verbraucherschutz und verantwortungsvolles Glücksspiel umfasst. Beobachter der Regulierungslandschaft verweisen darauf, dass solche Wechsel eine kontinuierliche Koordination zwischen den Ländern sicherstellen, während die Behörde ihre Aufgaben im Rahmen des GlüStV 2021 erfüllt.
Vorbereitung auf die gesetzliche Evaluierung bis Ende 2026
Die erste umfassende gesetzliche Bewertung des GlüStV 2021 muss bis zum Jahresende 2026 vorliegen und prüft die Wirksamkeit der Regelungen zu Werbung, Einzahlungslimits, Verbraucherschutz sowie verantwortungsvollem Glücksspiel, während die GGL gleichzeitig die Durchsetzung gegen nicht lizenzierte Anbieter aufrechterhält. Berichte aus der Branche, darunter worldcasinodirectory.com, beschreiben, wie die Behörde unter Hochgrebe die notwendigen Daten und Analysen zusammenführt, um die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung zu ermöglichen.
Experten der Glücksspielregulierung haben festgestellt, dass die Evaluierung auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen mit dem Vertrag erfolgt, der seit 2021 in Kraft ist und die Rahmenbedingungen für legales Online-Glücksspiel in Deutschland festlegt. Die GGL führt dabei die Aufsicht über Lizenzvergaben und die Überwachung der Einhaltung von Verbraucherschutzvorgaben durch, während illegale Angebote weiterhin verfolgt werden.

Fortgesetzte Durchsetzung gegen illegale Anbieter
Parallel zur Vorbereitung der Vertragsbewertung setzt die GGL ihre Maßnahmen gegen nicht lizenzierte Glücksspielanbieter fort, was Teil der laufenden Umsetzung des GlüStV 2021 bleibt. Studien und Berichte aus der Regulierungspraxis zeigen, dass die Behörde in diesem Bereich mit anderen Landesbehörden zusammenarbeitet, um den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Hochgrebe leitet den Verwaltungsrat in dieser Phase und überwacht die Koordination dieser Aktivitäten.
Schwerpunkte der anstehenden Vertragsbewertung
Die Bewertung des GlüStV 2021 wird sich auf spezifische Themen konzentrieren, darunter die Regelungen zur Werbung, die festgelegten Einzahlungslimits, die Mechanismen des Verbraucherschutzes sowie die Maßnahmen zum verantwortungsvollen Glücksspiel. Laut europeangaming.eu bereitet die GGL unter dem neuen Vorsitz umfangreiche Unterlagen und Analysen vor, die als Grundlage für die gesetzliche Prüfung dienen sollen. Die Ergebnisse der Evaluierung werden voraussichtlich Auswirkungen auf zukünftige Anpassungen des regulatorischen Rahmens haben.
Ausblick auf die weitere Arbeit der GGL
Die GGL bleibt unter Hochgrebe für die Umsetzung und Überwachung des GlüStV 2021 zuständig und führt die laufenden Aufgaben in der Lizenzierung sowie der Bekämpfung illegaler Angebote fort. Die rotierende Struktur des Vorsitzes stellt sicher, dass die Interessen der Bundesländer kontinuierlich in die Entscheidungsprozesse einfließen, während die Behörde die Vorbereitungen auf die Evaluierung abschließt. Die gesetzliche Frist bis Ende 2026 erfordert eine strukturierte Herangehensweise, die Hochgrebe nun koordiniert.
Fazit
Der Wechsel im Vorsitz der GGL markiert den Beginn einer Phase, in der die Behörde die erste umfassende Bewertung des GlüStV 2021 vorbereitet und gleichzeitig ihre Aufsichtsfunktionen wahrnimmt. Hochgrebe übernimmt diese Verantwortung zu einem Zeitpunkt, an dem die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen in den Bereichen Werbung, Einzahlungslimits, Verbraucherschutz und verantwortungsvolles Glücksspiel anstehen, während die Durchsetzung gegen illegale Anbieter unverändert fortgesetzt wird.